Es handelt sich um eine Entwicklungsstörung des Hüftgelenks, insbesondere des Femurkopfes.
Die Blutversorgung des Femurkopfes ist beeinträchtigt, was zu Knochennekrose und Umbau führt. Es ist eine schmerzhafte Erkrankung, die unterschiedlich starke Lahmheit verursacht und letztendlich zu schweren arthritischen Veränderungen im Gelenk führt.
Die meisten Fälle treten im Alter von 5 bis 6 Monaten zutage, und fast alle werden vor dem 12. Lebensmonat bemerkt. Die Diagnose wird mittels Röntgenaufnahmen gestellt, und bei vielen betroffenen Hunden ist eine operative Entfernung des Femurkopfes erforderlich, ein großer und kostspieliger Eingriff.
Die Perthes-Krankheit betrifft vor allem kleine Rassen, und bei den meisten Tieren ist nur eine Hüfte betroffen. Die meisten Fälle sind genetisch bedingt, doch die Art der Vererbung ist unbekannt.
Terrierrassen sind häufig betroffen, obwohl die Erkrankung als relativ selten gilt und im Rahmen unserer laufenden Gesundheitsumfrage nur wenige Meldungen dazu eingegangen sind.
Jüngste Gespräche deuten darauf hin, dass die Häufigkeit der Erkrankung möglicherweise untererfasst ist, und ich möchte gerne herausfinden, ob dies der Fall ist und ob es sich um eine Erkrankung handelt, der die Breed Health Group besondere Aufmerksamkeit widmen sollte.
Ich wäre dankbar, wenn Besitzer betroffener Hunde einen unserer Gesundheitsfragebögen ausfüllen könnten.
Denken Sie daran: Nur durch den Austausch von Informationen können wir dazu beitragen, Probleme zu lokalisieren.
Dr. Eddie Houston BVMS, MRCVS, Koordinator für Rassengesundheit
Quelle (Englisch) und Link zum Fragebogen: https://borderterrierhealth.org.uk/news--updates.html
Das Team für Innere Medizin am Queen's Veterinary School Hospital in England ist daran interessiert, mehr über die Häufigkeit und die Gründe von Gallenblasenerkrankungen bei Border Terriern zu erfahren. Die Häufigkeit von Gallenblasenerkrankungen, einschliesslich Gallenblasenschlamm, -steinen und -mukozelen (verfestigte Strukturen, die die Gallenblase verstopfen und in einigen Fällen zum Platzen bringen können), hat in den letzten 10 Jahren zugenommen. Die Gründe und Ursache dafür sind immer noch unbekannt.
Wir bitten alle Border Terrier Besitzer die Forschung zu unterstützen und den Fragebogen unter folgendem Link auszufüllen (Achtung Englischkenntnisse notwendig!):
https://cambridge.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_6LFV4sp050RMkgm
Stand Dezember 2024: Growing Dog Project
Das Growing Dog Project ist ein bisher einzigartiges Projekt im deutschsprachigen Raum, bestehend aus einem ExpertInnen-Team, welches Sie und Ihren vierbeinigen Freund ein ganzes Hundeleben lang begleiten möchte.
Ziel ist es, Welpen im Alter von ca. 8-16 Lebenswochen in das Projekt einzuschliessen und sie dann ein Leben lang zu begleiten. Durch die Analyse von zur Verfügung gestellten Proben (Kot, Urin, Blut, Haare, Maulschleimhaut- und Hauttupfer) und durch die Auswertung von BesitzerInnen-Fragebögen zu definierten Zeitpunkten, versuchen wir zu verstehen, wie die Biologie, der Lebensstil und die Umwelt das Leben unserer Hunde beeinflussen. Und somit – wie wir negativen Folgen frühzeitig entgegenwirken können.
Haben Sie eine Zecke gefunden? Helfen Sie uns bei der Forschung!
Das Institut für Parasitologie der Universität Zürich führt ein wichtiges Forschungsprojekt zur Zeckenüberwachung in der Schweiz durch. Unser Ziel ist es, besser zu verstehen, welche Zeckenarten und Krankheitserreger in Mensch, Tier und Umwelt zirkulieren - auch in städtischen und halbstädtischen Gebieten.
Weiter Infos unter:
https://www.paras.uzh.ch/de/research/entomology/research/Zeckenprojekt-2025.html
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